SCHEIDUNGSBERATUNG | VERTRETUNG IM SCHEIDUNGSRECHT

 

MAG. VOLKER FLICK | MAG. EVA FLICK

 

RECHTSANWÄLTE

 

 

Wenn die Beziehung endgültig gescheitert ist, ist ein rasches Ende mit Schrecken besser als ein Schrecken ohne Ende.

 

 

Die gesetzlichen Vorschriften, die eine Trennung regeln sind umfangreich und oft Veränderungen unterworfen.
 
 

Um sich Unannehmlichkeiten und Kosten zu ersparen, ist es wichtig, sich über die Konsequenzen und Folgen einer Scheidung rechtzeitig zu informieren und fachkundige Beratung einzuholen. 

 

 


 
 
UNSERE LEISTUNGEN FÜR SIE:

 

Wir beraten Sie umfassend über die verschiedenen Scheidungsarten und Scheidungsfolgen.

 

Gerne vertreten wir Sie sowohl außergerichtlich als auch in einem Scheidungsprozess.

 

Zur Vorbereitung eines Scheidungsverfahrens stellen wir die notwendigen Anträge oder erheben eine Scheidungsklage bei Gericht.
 
Ist eine eine einvernehmliche Scheidung möglich, verfassen wir für Sie einen Scheidungsvergleich, in dem die Vermögensaufteilung, die Obsorge für Kinder und das Kontaktrecht umfassend geregelt wird.
 

 

Wir bieten Ihnen in allen genannten Rechtsgebieten eine kostenlose Erstberatung von bis zu 30 Minuten nach vorhergender Terminvereinbarung an. 

 

Dieses Gespräch dient zur ersten Informationsaufnahme und dafür, abzuklären, ob und welche rechtlichen Möglichkeiten für Sie bestehen, Ihr Anliegen durchzusetzen und ob wir Ihren Fall übernehmen können.

 

Dieses Kennenlerngespräch ist für Sie kostenlos, verpflichtet zu nichts und wird von uns streng vertraulich behandelt.

 

Benötigen Sie darüber hinaus eine detailierte Rechtsberatung, verrechnen wir im Zuge der ersten Beratung für jede angefangene weitere Viertelstunde 40,00 Euro inklusive Umsatzsteuer. Sie bezahlen somit nur die Zeit, die Sie wirklich benötigen.

 

 


 

 

 

EINZELNE SCHEIDUNGSGRÜNDE

 

  

In einer Ehe haben beide Ehegatten die Pflicht, einander beizustehen, sich gegenseitig zu achten und aufeinander Rücksicht zu nehmen.

 

Eine explizite Aufzählung der Ehescheidungsgründe liegt im Gesetz nicht vor. Man unterscheidet zwischen leichteren und schweren Eheverfehlungen. Auch eine größere Anzahl von leichten Eheverfehlungen kann in ihrer Gesamtheit einen Scheidungsgrund bilden.

 

Der Scheidungswillige, der eine Scheidungsklage erhebt, hat das Vorliegen von Scheidungsgründen dem Gericht zu beweisen.

 

In der Rechtsprechung werden typische Verhaltensweisen als schwere Eheverfehlungen beurteilt:

 

 

Ehebruch

 

 

Der Ehebruch stellt eine der schwersten Eheverfehlungen dar.

 

Nicht bloß der nachgewiesene Geschlechtsverkehr mit einer anderen Person als den Ehegatten stellt einen Scheidungsgrund dar, so kann bereits ein zu vertrauter Umgang mit anderen Personen das Tatbild eines Ehebruchs verkörpern.

 

Der Ehebruch stellt aber nur dann eine relevante Eheverfehlung dar, wenn die Ehe nicht ohnedies zuvor bereits unheilbar zerrüttet war.

 

 

 

Misshandlung

 

 

Jegliche Misshandlungen an einem Ehepartner stellt jedenfalls einen Scheidungsgrund dar.

 

Solche Misshandlungen können entweder in Form von körperlicher Gewalt oder aber von Psychoterror zum Ausdruck kommen.

 

Bereits leichte Misshandlungen werden als Scheidungsgrund angesehen, da jeder körperliche Übergriff verpönt ist. Unabhängig davon, ob eine Verletzung eingetreten ist.

 

 

 

Vernachlässigung, Beschimpfung und Lieblosigkeit

 

 

Dies stellt wohl einer der häufigsten Gründe dar. Der lieblose Umgang der Ehegatten untereinander oder die wiederholte, ordinäre Beschimpfung des einen Ehegatten, die ein weiteres Zusammenleben unzumutbar macht, wird häufig als Scheidungsgrund geltend gemacht und ist in der Rechtsprechung anerkannt.

 

 

 

Verweigerung des Geschlechtsverkehrs

 

 

Zu den „ehelichen Pflichten" gehört auch der regelmäßige Geschlechtsverkehr zwischen den Ehegatten.

 

Die ungerechtfertigte Verweigerung des Geschlechtsverkehrs kann eine Kränkung des Ehegatten und somit eine Eheverfehlung darstellen.

 

Ist die Verweigerung aber gerechtfertigt, etwa weil der Geschlechtsverkehr im betrunkenen Zustand oder etwa durch Gewaltanwendung erzwungen werden soll, stellt die Verweigerung keinen Ehescheidungsgrund dar.

 

Ebenfalls bildet die Verweigerung des Geschlechtsverkehrs dann keinen Scheidungsgrund, wenn dies aufgrund einer bestehenden Krankheit, oder aufgrund von Schmerzen beruht.

 

 

 

Verletzung der Unterhaltspflicht und der Obsorgepflicht

 

 

Eine nachhaltige Vernachlässigung der Unterhaltspflicht gegenüber dem Ehegatten oder gemeinsamen Kindern ohne ausreichende Begründung, stellt einen Trennungsgrund dar. Auch wenn der Unterhaltspflichtige es absichtlich unterlässt, für ein entsprechendes Einkommen Sorge zu tragen, dass der Versorgung der Familie dienen könnte, kann der jeweils andere Ehegatte die Scheidung verlangen.

 

 

 

Verletzung der Beistandspflicht

 

 

Die Ehegatten haben die gemeinsamen Aufgaben aufzuteilen. Sie sollen einander unterstützen und, wenn möglicherweise eine Krankheit oder eine altersbedingte Behinderung vorliegt, den jeweils anderen zu pflegen und zu betreuen.

 

Auch kann es vorkommen, dass im Erwerb des jeweils anderen mitzuwirken ist, um die wirtschaftliche Situation der Familie nicht zu gefährden.

 

 

 

Strafbare Handlungen

 

 

Wird ein Ehegatte wegen eines Verbrechens verurteilt, kann eine Auflösung der Ehe dann begehrt werden, wenn der scheidungswillige Ehegatte nicht in die Verübung des Verbrechens zugestimmt hat oder daran beteiligt war.

 

Voraussetzung dafür ist, dass es sich um ein so genanntes Vorsatzdelikt handelt, also es nicht bloß zu eine Verurteilung etwa wegen fahrlässiger Körperverletzung kam.

 

 

 

Aufhebung der Ehegemeinschaft

 

 

Wenn ein Ehegatte den anderen ohne dessen Einverständnis verlässt um möglicherweise einen getrennten, eigenen Wohnsitz zu nehmen, ist ebenfalls ein Scheidungsgrund verwirklicht.

 

Das gleiche gilt, wenn der eine Ehegatte den anderen grundlos aus der gemeinsamen Ehewohnung aussperrt und auch weiterhin den Zutritt zur Wohnung verwehrt.

 

 

 

Alkoholismus

 

 

Ungebührliche Alkoholkonsum, der zu einer Beeinträchtigung der Beziehungen führt, wird vor Gericht als Eheverfehlung gewertet.

 

 

 

Daneben bestehen noch eine größere Anzahl von einzelnen Scheidungsgründen, die wir mit Ihnen gerne im Zuge eines persönlichen Beratungsgespräches erörtern können.

 

 

 


powered by traumportal webdesign wien