EHEGATTENUNTERHALT NACH DER SCHEIDUNG - Ja oder Nein?
 

MAG. VOLKER FLICK | MAG. EVA FLICK

RECHTSANWÄLTE


 

 

Die Frage, ob ein nachehelicher Unterhalt zu bezahlen ist oder nicht, stellt eines der wichtigsten Themen bei einer Scheidung dar. Um kaum etwas anderes wird so unerbittlich gestritten.

 

Nur all zu oft werden jene Ehepartner, die besser verdienen, mit immensen Unterhaltsforderungen für die Zeit nach der Scheidung konfrontiert. Diese sind aber nur selten gerechtfertigt.


Es besteht nur bei einem alleinigen oder zumindest krass überwiegenden Verschulden des einen Ehegatten an der Scheidung ein Unterhaltsanspruch für den anderen. Nun gilt grundsätzlich, dass zum Streiten immer zwei gehören. Einen alleine trifft daher nur in wenigen Fällen die Alleinschuld. Bei einem sogenannten gleichteiligen Verschulden ist in der Regel aber kein Unterhalt zu bezahlen!

 

Oft werden in Unkenntnis der wahren Rechtslage voreilig Unterhaltsvereinbarungen geschlossen, zu denen man mit in Wahrheit nicht durchsetzbaren "Androhungen" gedrängt wird, die aber gar nicht sein müssten. Eine einmal übernommene Unterhaltsverpflichtung wird man später kaum mehr los und bedeuten so einen großen finanziellen Schaden.

 

Deshalb ist es wichtig, sich von Beginn an gut und richtig beraten zu lassen und die Hilfe eines Spezialisten in diesem Rechtsgebiet in Anspruch zu nehmen.

 


 

UNSERE LEISTUNGEN FÜR SIE:

 

Wir erheben mit Ihnen gemeinsam den Sachverhalt, der zur Scheidung führte und prüfen diesen hinsichtlich des Verschuldens, gemessen an der derzeit geltenden Rechtsprechung.

 

Werden Unterhaltsansprüche zu unrecht erhoben, übernehmen wir deren Bestreitung.

 

Gemeinsam mit Ihnen entwerfen wir einen Gegenvorschlage für eine Scheidungvereinbarung, die Ihren Vorstellungen und der wahren Rechtslage entspricht.

 

Unser Bemühen ist stets auf eine einvernehmliche Scheidung gerichtet, um Zeit, Nerven und letztlich Geld für Sie zu sparen.

 

Kommt eine Scheidung im Einvernehmen wider Erwartens nicht zustande, vertreten wir Sie im gerichtlichen Scheidungsverfahren und bekämpfen den von der Gegenseite behaupteten Verschuldensvorwurf, um Ihnen eine Unterhaltsverpflichtung zu ersparen.

 

Ist die Unterhaltsfrage somit geklärt, können die Vergleichsgespräche (Aufteilung, Obsorge, etc.) in der Regel fortgeführt werden.

 

 

Wir bieten Ihnen in allen genannten Rechtsgebieten eine kostenlose Erstberatung von bis zu 30 Minuten nach vorhergender Terminvereinbarung an. 

 

Dieses Gespräch dient zur ersten Informationsaufnahme und dafür, abzuklären, ob und welche rechtlichen Möglichkeiten für Sie bestehen, Ihr Anliegen durchzusetzen und ob wir Ihren Fall übernehmen können.

 

Dieses Kennenlerngespräch ist für Sie kostenlos, verpflichtet zu nichts und wird von uns streng vertraulich behandelt.

 

Benötigen Sie darüber hinaus eine detailierte Rechtsberatung, verrechnen wir im Zuge der ersten Beratung für jede angefangene weitere Viertelstunde 40,00 Euro inklusive Umsatzsteuer. Sie bezahlen somit nur die Zeit, die Sie wirklich benötigen.

 

 


 

WIE BERECHNET SICH DER UNTERHALT, FALLS DOCH EINER ZU BEZAHLEN IST?

 

Die Höhe des zu bezahlenden Unterhalts berechnet sich am Jahres-Nettoeinkommen des Unterhaltspflichtigen. Verfügt der Unterhaltsberechtigte ebenfalls über ein eigenes Einkommen, ist dieses auch zu berücksichtigen und vom Unterhaltsbetrag abzuziehen. In der Praxis hat sich die Berechnung des Ehegattenunterhaltes nach der Prozentsatzmethode etabliert. 

 

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Sowohl der Unterhaltspflichtige als auch der Unterhaltsberechtigte haben für ein angemessenes Einkommen zu sorgen, soweit eine Erwerbstätigkeit zumutbar ist (Anspannungsgrundsatz).

 

 

Die Unterhaltshöhe ist durch den Begriff der "Angemessenheit" definiert, er muss also zur Abdeckung der Lebensbedürfnisse geeignet sein. Die Grenzen der Unterhaltspflicht finden sich aber im Verbot der Gefährdung des eigenen Unterhalts des Zahlungspflichtigen.

 

 

Die Festlegung des Ehegattenunterhaltes

 

Bei einer einvernehmlichen Scheidung haben die Ehegatten die Frage des Unterhalts in der sogenannten Scheidungsfolgenvereinbarung zu regeln. Es wird also vertraglich vereinbart, ob und wie viel Unterhalt zu bezahlen ist.

Da es sich bei dem Scheidungsvergleich um einen privatrechtlichen Vertrag handelt, kann jede beliebige Vereinbarung getroffen werden.
Unser Ziel ist es, einen wechselseitigen Unterhaltsverzicht zu erreichen.

 

Im Falle einer streitigen Scheidung auf Grund einer Scheidungsklage wir der Unterhalt, falls eine einvernehmliche Regelung nicht doch möglich ist, mit einer Unterhaltsklage bei Gericht geltend gemacht, wenn das Gericht das alleinige oder krass überwiegende Verschulden eines Ehegatten festgestellt hat.

 


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